29.01.2017

Neues Kunstprojekt in Regensburg: Im Spätsommer beschert die donumenta der Stadt Regensburg eine Galerie der Lüfte

Das donumenta-Team stellte der Öffentlichkeit ihre Pläne für 2017 vor.

PK donumenta 2017 T. Zink, Tanja Deman, Regina Hellwig-Schmid, Prof. Dr. Heidrun Hamerski, Prof Dr. Ger Duizings. Foto P. Schmid-Fellerer

Internationale zeitgenössische Kunst aus Ost- und Südosteuropa ist das Markenzeichen der donumenta. Im Herbst wird das Team des renommierten Kulturvereins in der Stadt Regensburg ein neues Kunstprojekt realisieren.
„14/14+x: under construction“ beginnt um den 1. September 2017. Präsentiert werden nach dem Vorbild der Open Air Gallery und analog zur Anzahl der Länder in der europäischen Donau-Makroregion 14 herausragende Künstler_innen der jüngeren Generation im öffentlichen Raum in weithin sichtbaren, visuellen Darstellungen auf eingerüsteten Gebäuden in verschiedenen Stadtteilen Regensburgs. Ein attraktives Rahmenprogramm aus Vorträgen, Filmen und Performances in Kooperation u.a. mit der Universität Regensburg und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien gibt Gelegenheit, mehr über die Kunst und ihre aktuellen Zusammenhänge im Donauraum zu erfahren.

 

Die 14 überdimensionalen Kunstwerke werden im April 2017 von einer Jury ausgewählt werden.

Zur Ausstellung wurden aus jedem der 14 „Donauländer“ Künstler_innen eingeladen einen Vorschlag einzureichen, unter ihnen Tanja Deman aus Kroatien, Jevgenia Bjelorussets aus der Ukraine sowie Anetta Mona Chisa und Lucia Tkacova aus Tschechien.  Die Aufgabe der Künstler_innen besteht darin, entweder eine neue originäre Arbeit, eine Rekonstruktion oder ein Reenactment einer früheren Arbeit zu den Themen „Nachhaltigkeit, Kontinuität, Transformation, Entwicklungen und neue Sichtweisen“ zu entwickeln. Nach dem Jury-Entscheid Mitte April wird vom Team die „Galerie der Lüfte“ räumlich konzipiert. Regina Hellwig-Schmid: „Der Donauraum ist eine kulturell so reiche Region und verfügt über eine wunderbare Community an herausragenden Künstler_innen. In der Zusammenschau der 14 Arbeiten von 14 Künstler_innen sollen Bezüge untereinander ermöglicht werden, die in Regensburg eine Imagination Europas und der Welt in Transformationsprozessen aus dem Blickwinkel des Kunstschaffenden ermöglichen“.