26.08.2014

Angekommen: Die donumenta in Novi Sad

380.000 Menschen zählt die serbische Stadt Novi Sad mitsamt den umliegenden Orten und Dörfern. Gestern begann die donumenta mit dem Aufbau ihrer Ausstellung „14 x 14 – Momentaufnahmen“ im Museum of Contemporary Art of Vojvodina.

„Ja“, hört man „klar, die Leute gehen schon gerne ins Museum, vor allem zu den Künstlern aus der Region.“

Neun Kisten stapelten sich gestern Morgen im Museum of Contemporary Art of Vojvodina an der Wand im großen Ausstellungssaal. Die donumenta ist in Novi Sad angekommen. Ausgepackt, finden die 26 Fotografien der Ausstellung „14 x 14 – Vermessung des Donauraumes. – Momentaufnahmen“ in den kommenden Stunden zu einer räumlichen Anordnung, deren diskursorisches Potenzial und Dramaturgie donumenta-Leiterin Regina Hellwig-Schmid und Mitarbeiterin Alexandra Karabelas im Dauerdialog entwickeln und überprüfen. Sofort erkannt wird von den Mitarbeitern des Hauses die Arbeit beispielsweise von Tadej Pogačar. Der Slowene durfte sich kürzlich vor Ort über eine Einzelausstellung freuen. Find out the full list of Canadian casinos

Magdalena Jetelovás großformatige Arbeiten bilden das Entrée der Ausstellung. Václav Havels Zitat schimmert als erstes in den Raum: „… wer Angst hat, der eigenen Vergangenheit ins Gesicht zu sehen, wird zwangsläufig das fürchten, was kommt.“  Es ist eine jener Entscheidungen an diesem Montag, die Aufnahme beinamputierter Freunde des bosnischen Künstlers Mladen Miljanovićs gegenüber zu hängen. Die „Danube Dialogues 2014“ mit insgesamt drei Ausstellungen und einem Symposium zum Thema „Kunst und Krise“ starten morgen.  Begonnen haben sie schon längst.

Aufbau. Foto RHS

Aufbau. Foto RHS

Die Donau bei Novi Sad. Foto RHS

Die Donau bei Novi Sad. Foto RHS

Museum of Contemporary Art Vojvodina. Foto RHS

Museum of Contemporary Art Vojvodina. Foto RHS

Kuratorin Hellwig-Schmid vor dem Museum

Kuratorin Hellwig-Schmid vor dem Museum

Vesna Latinovic (DanubeDialogues) mit Hellwig-Schmid. Foto: Karabelas

Vesna Latinovic (DanubeDialogues) mit Hellwig-Schmid. Foto: Karabelas

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