30.11.2012

Auf dem Podium: Regina Hellwig-Schmid beim Ersten Jahresforum der EU-Strategie für den Donauraum (EUDRS)

donumenta-Initiatorin nahm am Panel für Kultur und Tourismus teil

Beim Donauforum in Regensburg sprach Bundeskanzlerin Merkel. Foto: RHS

Die EU-Strategie für den Donauraum beinhaltet insgesamt elf Schwerpunktbereiche. Einer von ihnen ist der Entwicklung von Kultur und Tourismus in der neuen Makroregion gewidmet. Welche Rolle zukünftig die Kultur und Kooperationen im Bereich der Kunst im Rahmen der Entwicklung des Donauraumes spielen können, darüber sprach jetzt donumenta-Initiatorin Regina Hellwig-Schmid auf dem gestern, 28. November 2012, zu Ende gegangenen Ersten Jahresforum.

Hierbei trafen auf Einladung der bayerischen Staatsministerin Emilia Müller, die die donumenta von Anfang an als Schirmherrin unterstützt, rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen vierzehn Ländern des Donauraumes im Regensburger Schloss St. Emmeram zusammen, um in mehreren parallel laufenden Panels verschiedene Aspekte der Donau-Strategie und deren Umsetzung zu diskutieren.

Die Rolle der Kultur im zukünftigen Donauraum nahmen außer Hellwig-Schmid auf dem Panel Georg Steiner, der Tourismus-Direktor von Linz, Sabine Meigel, Leiterin des Donaubüros Ulm, der rumänische Architekt Teodor Frolu, der serbische Staatssekretär Goran Petkovic, Isabella von der Decken, Referentin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Evgueni Spassow vom bulgarischen Ministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus in den Blick. Anschließend wohnte die donumenta-Initiatorin der Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei.

Regina Hellwig-Schmid hatte bereits im Oktober 2011 mit rund 40 Künstlern, Kuratoren, Wissenschaftlern und Kulturveranstaltern aus allen 14 Ländern des Donauraumes die Frage nach dem Potenzial der Kunst und Kultur für die Entwicklung des Donauraumes  auf dem von ihr geleiteten Symposium  „Donau – wohin? Die Zukunft einer Wiege europäischer Kultur“ unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zum Thema gemacht. Hierbei hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer intensiven Zusammenarbeit bereit erklärt. Viele von ihnen hatten sich für die Realisierung praxisnaher Projekte und die Einbeziehung lokaler Akteure und Strukturen ausgesprochen. Eine weitere Forderung bestand in der klaren Unterscheidung von Kunst und Kultur. Infrastrukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität wurden als wesentliche Rahmenbedingung für eine integrierende Kunst- und Kulturpolitik im Rahmen der EU-Donaustrategie betrachtet.

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