18.12.2019

Grotesker Alltag im Kriegsgebiet Glückliche Fälle – Buchgespräch mit Yevgenia Belorusets

10.01.2020, 19.00 Uhr Evangelisches Bildungswerk Regensburg, Am Ölberg 2, Regensburg Bonhoeffersaal 1. OG Moderation: Prof. Dr. Guido Hausmann, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Regensburg

Vom Alltag im Kriegsgebiet Ostukraine zeichnet Yevgenia Belorusets ein teils hyperrealistisch detailliertes, teils traumartiges und oft absurd anmutendes Bild. Foto: Olga Tsybulskaja

Yevgenia Belorusets kommt aus der Ukraine. Sie ist Künstlerin, Fotografin, Denkerin. Mit eindringlicher Sprache und fotografischem Blick begegnet sie ihrem Land, in dem Krieg herrscht und die Alltagsroutine zur Groteske verkommt. Am 10. Januar um 19.00 Uhr spricht die Schriftstellerin im Evangelischen Bildungswerk über ihr Buch.

Sie heißen Swetlana, Lena oder Xenia, arbeiten im Nagelstudio, plaudern im Café oder bereiten die Revolution vor. Das Leben von Belorusets ukrainischen Protagonistinnen verläuft unspektakulär, in den Städten wie auf dem Land. Nur selten schieben sie sich in die äußersten Winkel des vom Alltag ausgefüllten Blickfelds – die Bürgerwehren, die Soldaten, das Blut. Langsam, aber stetig sickert die Realität des seit Jahren in der Ostukraine schwelenden Kriegs in das Leben der Menschen. Belorusets zeichnet teils hyperrealistisch detaillierte, teils traumartige und oft absurde Szenen. Es öffnet sich das Panorama einer Gesellschaft, die den Ausnahmezustand als Normalität akzeptiert hat.

Kooperation: donumenta e.V., EBW Regensburg, Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien sowie die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Ukraine am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung.

Moderation: Prof. Dr. Guido Hausmann, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Regensburg

Eintritt: frei

https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/glueckliche-faelle.html

BU: Vom Alltag im Kriegsgebiet Ostukraine zeichnet Yevgenia Belorusets ein teils hyperrealistisch detailliertes, teils traumartiges und oft absurd anmutendes Bild. Foto: Olga Tsybulskaja

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