Kunstwerke in der donumenta VR App: vr.donumenta.de

2022

Dušan Zahoranský: "ALAN & GHALIB KURDI HAFEN"

Idee/ Motivation

  • Mit SEARCH and RESCUE wurde eine symbolische Umwidmung öffentlicher Plätze vollzogen. So gelangen die Helden unserer Zeit, die sich der Humanität verschrieben haben, Sea-Eye Gründer Michael Buschheuer (MICHAEL BUSCHHEUER BRÜCKE), aber auch die Opfer Alan und Ghalib Kurdi (ALAN & GHALIB KURDI HAFEN), die für die vielen stehen, die wir nicht retten konnten in den Fokus.

Ort

  • Eiserne Brücke, 93047 Regensburg

Dušan Zahoranský: "Michael Buschheuer Brücke"

Idee/ Motivation

  • Mit SEARCH and RESCUE wurde eine symbolische Umwidmung öffentlicher Plätze vollzogen. So gelangen die Helden unserer Zeit, die sich der Humanität verschrieben haben, Sea-Eye Gründer Michael Buschheuer (MICHAEL BUSCHHEUER BRÜCKE), aber auch die Opfer Alan und Ghalib Kurdi (ALAN & GHALIB KURDI HAFEN), die für die vielen stehen, die wir nicht retten konnten in den Fokus.

Ort

  • Eiserne Brücke, 93047 Regensburg

Eszter Dalma Muray: "All my rivers"

Idee/ Motivation

  • Auf 2850 km zeigt sich die Donau in underschiedlichster Form, Größe und Fließgeschwindigkeit. Von unbedeutend zu dramatisch wechselt sie zwischen langsamen Mäandern zu schnell fließender Gebärde. Die mobile Skulptur des Flusses verändert sich ständig - je nach Tag, Wetter und Jahreszeit. Zudem ist die Landschaften und Menschen mit unterschiedlichsten Geschichten.

Ort

  • Am Beschlächt, 93047 Regensburg

2023

Krassimir Terziev: "Storm Door"

Idee/ Motivation

  • Storm Door ist eine vierflügelige Drehtür, die auf der Form eines Kreuzes basiert. Das Kreuz stellt die Grundform zum Bau vieler Städte dar, welche Terziev so in seinem Werk aufgreift. Mit dem Werk bietet Terziev den Menschen neue Perspektiven auf sich und die Historie Regensburgs. Die Betrachter*innen spiegeln sich in den Karusselltüren und erkennen hinter sich Zeugnisse der eigenen Geschichte - historische Bauten und historisches Pflaster. Wer die Drehtür bewegt, schafft eine neue Form der Orientierung und lässt Aspekte der Geschichte und der Gegenwart miteinander verschmelzen.

Ort

  • Sankt Kassian 1, 93047 Regensburg

Jelena Gajinovic: "Power Heart"

Idee/ Motivation

  • Die serbische Künstlerin Jelena Gajinovic zieht Parallelen zwischen der Bildsprache der mittelalterlichen Minne und dem Herzchen Code aus dem Smartphone Chat. Der Holzschnitt Frau Venus und der Verliebte, angefertigt 1495 von Meister Caspar, inspirierte sie, die mittelalterlichen Symbole in die Gegenwart zu übersetzen. Jenseits der Liebessymbolik zeigt Gajinovics Werk auf drehbaren Stehlen, welch wichtige Rolle Bilder in der Kommunikation spielten und immer noch spielen.

Ort

  • Brunnen am Dom, 93047 Regensburg

Dimitar Solakov: "Historical Absense - Future Presence"

Idee/ Motivation

  • Das Zusammenspiel von Natur und Mensch ist die Grundlage für Dimitar Solakovs Installation am Ufer der Donau in unmittelbarer Nähe zur Steinernen Brücke in Regensburg. Am Beispiel des Störs thematisiert er ein historisch-ökologisches Thema und visualisiert den Zusammenhang zwischen Hochwasser, der Veränderung im Ökosystem und dem Vorkommen der Störart Glattdick. Aufgrund von Überfischung und Niedrigwasser gibt es diese Fischart an der Oberen Donau kaum noch. Solakovs Neon-Installation zeigt den Stör auf historischen Hochwasserlinien.

Ort

  • Brückstraße 2, 93047 Regensburg

Katharina Cibulka: "Für Margretha, Johanna, Sophia …"

Idee/ Motivation

  • Das Recht jeder Frau, über ihren Körper selbst zu bestimmen, ist ein universelles Menschenrechte. Temporäre Installation am 13. Brückenjoch der Steinernen Brücke. Hier fanden bis um 1600 die „Wasserstrafen“ statt. Zur Todesstrafe durch Ertränken wurden meist Frauen verurteilt. Cibulka verknüpft so die mittelalterliche Praxis der Todesstrafe mit Rettungsstangen, die heute das Donauufer säumen – zwei diametral entgegengesetzte Perspektiven auf das Leben. In ihrer 19 Meter langen Skulptur transformiert sie den Ring am Ende der Stange in einen Kleiderbügel – Symbol für einen gefährlichen Abbruch, wenn Schwangere in die Illegalität getrieben werden. Cibulkas Werk ist im Kontext aktueller Rückschläge für die Frauenrechte – wie das neue Abtreibungsverbot in den USA – zu interpretieren. 

Ort

  • Steinerne Brücke, 93059 Regensburg

Olivia Mihaltianu: "Cinema Somnium"

Idee/ Motivation

  • CINEMA SOMNIUM präsentiert den Trailer zu einem neuen Science-Fiction-Film, der bald in die Kinos kommt. Der Film ist inspiriert von Johannes Keplers Science-Fiction-Roman Somnium (Der Traum) und spielt die Hauptrolle der drei SOMNIUM K-Satelliten, die von verschiedenen Standorten in Regensburg in die Umlaufbahnen von Haumea, Kepler 16b und dem hypothetischen Exomond gestartet wurden. Ihre Aufgabe ist es, noch nie dagewesenes Filmmaterial für den neuen Film zu sammeln. Die Arbeiten CINEMA SOMNIUM und SATELLITE SOMNIUM erforschen die Faszination des unbekannten Weltraums und den Sehnsucht nach noch nie gesehenen Bildern - eine Konstante in unserer menschlichen Gesellschaft von der Frühzeit bis heute. Von Mythen und Magie bis hin zu Geschichten, Filmen und Wissenschaft produziert unsere Welt ständig Träume von einer anderen Realität.

Ort

  • Bismarckplatz 5, 93047 Regensburg

Olivia Mihaltianu: "SATELLITE SOMNIUM K1"

Idee/ Motivation

  • Der Satellit SOMNIUM K1 wird von diesem Standort (Sternwarte) aus in die Umlaufbahn von Kepler 16b gebracht. Die Arbeiten CINEMA SOMNIUM und SATELLITE SOMNIUM erforschen die Faszination des unbekannten Weltraums und die Sehnsucht nach noch nie gesehenen Bilder - eine Konstante in unserer menschlichen Gesellschaft von der Frühzeit bis heute. Von Mythen und Magie bis hin zu Geschichten, Filmen und Wissenschaft produziert unsere Welt ständig Träume von einer anderen Realität.

Ort

  • Keplerdenkmal, 93047 Regensburg

Olivia Mihaltianu: "SATELLITE SOMNIUM K2"

Idee/ Motivation

  • Der Satellit SOMNIUM K2 wird von diesem Standort (Neuparrplatz) aus in die Umlaufbahn des hypothetischen Exomonds von Kepler 16b gebracht. Die Arbeiten CINEMA SOMNIUM und SATELLITE SOMNIUM thematisieren die Faszination des unbekannten Weltraums und die Sehnsucht nach noch nie gesehenen Bilder - eine Konstante in unserer menschlichen Gesellschaft von der Frühzeit bis heute. Von Mythen und Magie bis hin zu Geschichten, Filmen und Wissenschaft produziert unsere Welt ständig Träume von einer anderen Realität.

Ort

  • Neupfarrplatz 11, 93047 Regensburg

Olivia Mihaltianu: "SATELLITE SOMNIUM K3"

Idee/ Motivation

  • Der Satellit Somnium K3 wird von diesem Stadort (Bismarckplatz) aus in die Umlaufbahn von Haumea gebracht. Die Werke CINEMA SOMNIUM und SATELLITE SOMNIUM thematisieren die Faszination des unbekannten Weltraums und die Lust auf nie gesehene Bilder - eine Konstante in unserer menschlichen Gesellschaft von der Frühzeit bis heute. Von Mythen und Magie bis hin zu Geschichten, Filmen und Wissenschaft produziert unsere Welt ständig Träume von einer anderen Realität.

Ort

  • Bismarckplatz 5, 93047 Regensburg

Tonka Maleković: "Compositions of Flow"

Idee/ Motivation

  • Compositions of Flow stellt eine Verbindung zwischen künstlerischer Darstellung und wissenschaftlicher Recherche dar. Maleković setzt sich in dieser konzeptionellen Arbeit mit wissenschaftlicher Unterstützung von Sophia Freidhoff mit den Herausforderungen der jüngsten Migrationswellen im Donauraum auseinander. Durch einen Blick auf individuelle Geschichten und Erkenntnisse sowie subjektive Wahrnehmung des neuen Lebens außerhalb der Heimat vermitteln sie das Thema „Migration“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Kunstaktion auf der Steinernen Brücke Regensburg.

Ort

  • Brückstraße 2, 93047 Regensburg

Alexandru Raevschi: "Invasion of Interpretations"

Idee/ Motivation

  • Während seines Aufenthalts in Regensburg ging Alexandru Raevschi der Frage nach, wie Geschichte und Gegenwart in der Welterbestadt miteinander in Beziehung stehen und welche Bedeutung das historische Erbe für die Regensburgerinnen und Regensburger von heute tatsächlich hat. Im Wortsinn hält er der Stadt einen Spiegel vor: Verspiegelte Quader an der Nordostecke der römischen Legionslagermauer eröffnen Passanten die Chance, Geschichte und Gegenwart in Verbindung zu bringen, sich selbst als Teil davon wahrzunehmen und zu erleben. Wer an der Installation vorbeiging und sie betrachtete, konnte sich selbst sehen, sowie das neu gebaute Museum der Bayerischen Geschichte hinter sich und die originalen Quader der Römermauer vor sich. Geschichte zeigt sich so als Konstrukt, zusammengesetzt aus verschiedenen Teilen und als Ergebnis der eigenen Perspektive und Lebenswelt.

Ort

  • Erhadigasse 4, 93047 Regensburg

Karl Notburga: "Parabelle"

Idee/ Motivation

  • Der Monopteros ist eine ideale Kreisform in der Architektur und trifft bei Kepler auf einen Widerspruch, denn der Astronom Kepler hat die elliptischen Planetenbahnen entdeckt. Die Ellipse "Parabelle" ist  hier das zentrale Element und ma könnte sie als Korrektur oder Kommentar des runden Denkmals bezeichnen. Für die Künstlerin ist die Ellipse ein Kreis, der Fahrt aufgenommen hat. Sie ist eine Metapher für ein Denken in Bewegung, ein Umdenken. Es geht nicht nur um die Planetenbahnen, sondern auch um ein Weltbild, das auf den Kopf gestellt wurde. Kepler ist dafür ein gutes Beispiel.

Ort

  • Keplerdenkmal, 93047 Regensburg

Klára Orosz: "The Black Tower"

Idee/ Motivation

  • Der Entwurf einer Neuinterpretation des nicht mehr erhaltenen Schwarzen Turms an der Nordseite der Steinernen Brücke. Der Turm war Bestandteil der Grenzbefestigung und Zollstation von Regensburg und wurde 1810 nach der Beschießung durch napoleonische und österreichische Truppen abgetragen. 2002 stieß man auf die Grundmauern des Gebäudes und konnte daraus seine genaue Position, Länge und Breite ableiten. Klára Orosz arbeitet mit den Originalmaßen des schwarzen Turms von 20 m Höhe. Dieser Entwurf konnte leider nicht realisiert werden.

Ort

  • Am Brückenbasar 1, 93047 Regensburg

2024

DNLM, Danilo Milovanović (Slowenien) “Translated Standards”,

Idee / Motivation 

  • Der slowenische Künstler Danilo Milovanović alias DNLM schaffte mit seiner Installation am Schwanenplatz eine neue Perspektive auf die historischen Maßeinheiten in Regensburg. Klafter, Elle und Schuh sind am Portal des Alten Rathauses sichtbar angebracht. Milovanović nutzt sie als räumliche Dimensionen – Breite, Höhe und Länge – und passte einige Regensburger Stadtmöbel entsprechend an. Das Stadtmobiliar versteht er als eine Art roten Faden, einen Standard im öffentlichen Raum, der in der ganzen Stadt präsent ist, während die Maße am Alten Rathaus historische Standards darstellen. DNLM kombiniert sie in einem subtilen, anregenden Kontrast zum modernen Stadtmobiliar und schafft so eine spielerische öffentliche Installation und ein Bewusstsein dafür, was die Einführung dieser historischen Maße einst bedeutete. Der Künstler hinterfragt damit auch die Nutzung des öffentlichen Raums in der modernen Stadt. Sie ist meist etablierten Standards und Funktionalismen untergeordnet. Dabei bietet sie kaum Gelegenheit für Spontaneität und Experimente.

Ort: 

  • Schwanenplatz, Regensburg

 

Loránd Bögös: (Ungarn) „Own Mill”

Idee / Motivation

  • Mit seinem Werk "Own Mill" untersucht der ungarische Künstler Loránd Bögös die Rolle des Menschen in der Geschichte und seine Auswirkungen auf die Umwelt als Metapher für die Gegenwart. Jeder betreibt seine eigene Mühle. Man bewegt die Kurbel und erzeugt Windkraft mit Rädern, die sich in entgegengesetzte Richtungen drehen. Sie drehen die Räder der Geschichte in Richtung Vergangenheit und Zukunft und üben Macht über die Natur aus. Der Fachwerkbau steht auf dem Beschlächt unter der Steinernen Brücke und verweist auf die Wassermühlen, die seit dem zwölften Jahrhundert das Donauufer prägten und die Kräfte der Natur nutzbar machten. Der erzeugte Wind verbindet sich mit den größeren Kräften der wehenden Winde, aber auch der Beitrag des Teilnehmers schafft Bewegung und bringt Veränderungen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft. Indem der Betrachter in die Metapher eintritt, wird er Teil dieses physischen Raums und kann seine Handlungsfähigkeit erfahren. Es gibt immer einen Punkt, von dem aus eine Veränderung bewirkt werden kann. Dies ist der Punkt der Gegenwart.

Ort:

  • Am Beschlächt, Regensburg

Stano Masár (Slowakei) „HORSE’S VIEW“

Idee / Motivation:

  • Am feudalistischen Reiterstandbild Ludwigs I. am Regensburger Domplatz verwirklicht der slowakische Konzeptkünstler Stano Masár die Intervention „HORSE’S VIEW“. Sie ermöglicht den Betrachter*innen einen neuen Blickwinkel auf den Dom aus der Perspektive der Statue des Königs. Im 19. Jahrhundert verordnete König Ludwig I. unter anderem die Regotisierung und die Fertigstellung der Domtürme. Ein weiterer Aspekt: Dem König oder zumindest dem königlichen Pferd auf Augenhöhe zu begegnen, kann die Sichtweise auf die Geschichte verändern.

Ort:

  • Domplatz, Regensburg

2025

Bojan Stojcic (Bosnien & Herzegowina) „REVERSE DANUBE“

Idee / Motivation: 

  • Seit Jahrhunderten zählt die Donau zu den bedeutendsten Wasserstraßen Europas. Sie fließt von Westen nach Osten und prägte die wirtschaftliche, soziale sowie politische Entwicklung von Imperien und Nationen. Im deutlichen Gegensatz zum natürlichen Verlauf der Wasserstraße steht die Migration, die sich überwiegend von Ost nach West bewegt.

    In seiner In-situ-Installation REVERSE DANUBE setzt sich Bojan Stojčić mit dem Spannungsfeld zwischen Ost und West auseinander – mit dem Flusslauf, ökologischen Fragen, Migration und Geopolitik. Mit einem künstlerischen Twist stellt er den natürlichen Verlauf der Donau der westwärts gerichteten Migrationsbewegung gegenüber. 

    Die Arbeit zeigt ein maßstabsgetreues Modell des 2.830 Kilometer langen Flusses im Maßstab 1:100.000 mit etwa 28 Meter Länge. Eine aus Metall geformte Wasserrinne auf 28 unterschiedlich langen Holzstelzen, folgt dem Verlauf der Donau, allerdings mit einer entscheidenden Umkehrung: Der höchste Punkt der Installation wurde in den Osten, wo die Donau normalerweise ins Schwarze Meer mündet, verlegt. Bei Regen entsteht so ein künstlicher Fluss, der in umgekehrter Richtung – nach Westen – fließt. 

    Auf der Jahninsel in Regensburg, direkt an der Donau, lädt die Installation zur Auseinandersetzung mit Migration, Geopolitik und den Beziehungen zwischen Ost- und Westeuropa ein.

Ort:

  • Jahninsel, Regensburg

Johanna Tinzl (Österreich) “THE WRONGS OF BACK THEN / DAS UNRECHT VON DAMALS”

Idee / Motivation:

  • Das Werk thematisiert die Geschichte systematischer Gewalt und Ausbeutung von Menschen im Kontext der Sklaverei, insbesondere gegenüber Frauen und Kindern. Bei Ihrer Recherche stieß die Künstlerin Johanna Tinzl im Besucherzentrum Welterbe auf eine Handelsliste, die neben Waren wie Honig, Salz, Kupfer und Zinn auch „Sklaven“ aufführt und fand die Darstellung einer versklavten Frau auf einem Grabdenkmal aus der Römerzeit.

    Die Künstlerin widmete ihr Werk THE WRONGS OF BACK THEN / DAS UNRECHT VON DAMALS, bestehend aus vier geschmiedeten Eisenskulpturen, den versklavten Menschen, die während der Römerzeit (1. bis 5. Jahrhundert) sowie im Mittelalter (10. bis 12. Jahrhundert) in Regensburg ausgebeutet, gekauft oder verkauft wurden.

Ort:

  • Marc-Aurel-Ufer, Regensburg

Erika Velická (Tschechische Republik) „NÄHE UND FERNE“

Idee / Motivation: 

  • Erika Velickás 26 Tonnen schweres Kunstwerk bietete einen Ort, um über Nähe und Ferne nachzudenken. Im Zentrum Erika Velickás Installation NÄHE UND FERNE standen Regen, Donau und Main-Donau-Kanal, die am Grieser Spitz zusammenfließen. Mit ihrer Skulptur verwies sie auf das philosophische Konzept der Relativität von Distanz. Ihr Werk, inspiriert vom antiken Amphitheater und der Ästhetik der Hafenlogistik durch seine funktionale Form und Materialität, reflektierte über die Entfernung zwischen Stadt und Infrastruktur. Ein historischer Block aus grünem Sandstein, freundlicherweise von der Dombauhütte zur Verfügung gestellt, wurde in der Installation NÄHE UND FERNE verbaut.

Ort:

  • Grieser Spitz, Regensburg

Anna Zvyagintseva (Ukraine) „LAMPSHADE“

Idee / Motivation:

  • In ihrer vielschichtigen Installation LAMPSHADE verarbeitet Zvyagintseva persönliche Erfahrungen und Eindrücke des seit Februar 2022 andauernden Krieges. Ihr Werk thematisiert das paradoxe Nebeneinander von Krieg und Leben – blühende Bäume inmitten von Trümmern und Zerstörung. Zvyagintsevas Werk erzählt von der unerschütterlichen Hoffnung der Menschheit auf Frieden. Sie verwies auf die Spuren und Hinterlassenschaften von Kriegsflüchtlingen und Kriegsdienstleistenden. All diese Dinge sind in der Hoffnung auf eine Rückkehr zurückgelassen worden. Eine Hoffnung, die bis heute unerfüllt geblieben ist.

Ort:

  • neunkubikmeter, Pustet-Passage, Regensburg