Rettungswesten aus Moria für ein neues Europa

Christian Schnurers „Salva Vida – HOTSPOT“ im donumenta ART LAB Gleis 1 / bis 15. November 2020

Ein Berg aus Rettungswesten türmt sich an der Ecke Maximilianstraße / Bahnhofstraße. Darüber der Schriftzug  „Platz der Leitkultur“. Die Installation gehört zur Ausstellung „Salva Vida – HOTSPOT“ des Münchner Künstlers Christian Schnurer im donumenta ART LAB Gleis 1 zum Thema Seenotrettung.

„Salva Vida – HOTSPOT“ ist der Kommentar Christian Schnurers zur Flüchtlingspolitik an den Rändern Europas. 2016 lieferte der Künstler selbst Hilfsgüter nach Moria auf Lesbos und lernte das jüngst...

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Christian Schnurer benennt den Bahnhofsvorplatz „Platz der Leitkultur“. Foto Patrizia Schmid-Fellerer

28.10.2020

Schwimmwesten aus Moria symbolisieren Schicksale

Christian Schnurers „Salva Vida – HOTSPOT“ im donumenta ART LAB Gleis 1 / Schauplatz Lesbos aktueller denn je

„Salva Vida – HOTSPOT“ heißt die Installation aus Videos und Rettungswesten  des Münchner Künstlers Christian Schnurer im donumenta ART LAB Gleis 1. Sie handelt von den Lebensbedrohungen an den Rändern Europas und spielt – aktueller denn je – auf Lesbos im Flüchtlingslager Moria.

Die Installation im donumenta ART LAB Gleis 1 ist Teil des Projektes „Salva Vida“, einer Kooperation mit der Gemeinde Lesbos. Bei einem Hilfstransport im Januar 2016 importierte der Künstler 4.000 Schwimmwesten von...

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Foto: Tassilo Letzel

29.09.2020

„All my Rivers“ – Das eine im anderen

Artist in Residence der donumenta präsentiert temporäre Skulptur am Beschlächt

Sechs spiegelnde Stelen setzen den Gedankenstrom der Flaneure an der Donau in Bewegung: Meinen diese Spiegel mich, die Donau oder das Ufer auf der anderen Seite? – Im Beisein der Künstlerin Eszter Muray enthüllten Regina Hellwig-Schmid und Hans Simon-Pelanda vom donumenta e.V. am 23. September die spiegelnde Skulptur Am Beschlächt.

Die Uferbefestigung zwischen dem Oberen und dem Unteren Wöhrd ist wie dafür geschaffen, unterschiedliche Perspektiven auf den Fluss und die Welt zu spiegeln. Bei...

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Besucherinnen und Besucher begegnen der spiegelnden Skulptur der ungarischen Künstlerin Eszter Muray Am Beschlächt in der Nähe der Steinernen Brücke in Regensburg. Mit im Bild: Eszter Muray und Regina Hellwig-Schmid vom donumenta e.V. (Foto: Patrizia Schmid-Fellerer)

25.09.2020

Spiegelnd über die Donau reflektieren

„All my Rivers“ – Werk von donumenta Artist in Residence Eszter Muray Als Artist in Residence des donumenta e.V. entwickelte die Ungarin Eszter Muray die mit Spiegelungen und Perspektiven spielende Intervention „All my Rivers“.

Am 23. September 2020 um 15.00 Uhr wird ihr Werk Am Beschlächt enthüllt.

Die Künstlerin Eszter Muray kommt aus Budapest. Sie kennt die Donau als breiten Strom. In Regensburg lernte sie 800 Kilometer entfernt eine andere Donau kennen. Auf 2.850 Kilometern zeige sie sich, eingebettet in unterschiedlichste Landschaften sie verbinde eine Vielzahl von Ländern und Menschen. Muray erkannte den Fluss als mobile Skulptur, die sich je nach Tageszeit und Wetter ständig verändert – wie ein Spiegel.

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Besucherinnen und Besucher begegnen der spiegelnden Skulptur der ungarischen Künstlerin Eszter Muray am Beschlächt in der Nähe der Steinernen Brücke in Regensburg. (Fotomontage Eszter Muray)

17.09.2020

Symbolische Umbenennung ehrt Opfer und Retter

ALAN & GHALIB KURDI HAFEN und MICHAEL BUSCHHEUER BRÜCKE – donumenta enthüllt temporäre Interventionen in Regensburg

Seit 3. September 2020 gibt es in Regensburg einen ALAN & GHALIB KURDI HAFEN und eine MICHAEL BUSCHHEUER BRÜCKE. Die temporäre Umwidmung gilt Opfern und Rettern der humanitären Not an den Grenzen Europas. Sie ist das Werk des tschechischen Künstlers Dušan Zahoranský, Arist in Residence der donumenta 2019.

Bei der Enthüllung der weithin sichtbaren Bauhaus-Lettern sprachen Tima Kurdi für die Familie Kurdi, die Regensburger Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Landtagsabgeordnete und...

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Gerade enthüllt – ALAN & GHALIB KURDI HAFEN mit Tima Kurdi, Dušan Zahoranský, Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Hans Simon-Pelanda, Regina Hellwig-Schmid und Kerstin Radler (v.l.). (Foto: Patrizia Schmid-Fellerer)

09.09.2020